5 – Östliches Ägina

ANITSAIOU – KILINDRAS – PORTES – ANITSAIOU
5,8 km / 3 Stunden 15 Minuten (Rundweg)
Schwierigkeitsgrad: leicht / mäßig
Beginn des Weges:
Anitsaio (vor der Dorfkirche)

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Von der Siedlung Anitsaiou mit der imposanten Windmühle wandern wir nach Norden in den Kiefernwald neben der kleinen Schlucht, die reich an Vegetation und großer Artenvielfalt ist. In allen Kiefernwäldern der Insel gab es in der Vergangenheit eine bedeutende wirtschaftliche Aktivität, nämlich das Sammeln von Harz, das zum Abdichten der hölzernen Flotte, zur Behandlung der Holzfässer für Wein und zur Herstellung von Farben benötigt wurde.
Unterwegs treffen wir auf die Spuren eines Steinbruchs, der vor allem während der Venezianischen Herrschaft genutzt wurde.
Wir kommen vorbei an den in den Felsen gehauenen Regenwasserspeichern der Siedlung Kylindras, die wir nach einer Stunde Fußmarsch erreichen.

Beim Durchqueren des Dorfes erfreuen uns malerische Beispiele von ländlicher Architektur und Dekoration. Auf dem Dorfplatz biegen wir rechts ab und nach ca. 100 m nehmen wir rechts den Feldweg, der uns zum Rand des Küstendorfes Portes führt.
Wir umgehen das Dorf und beginnen den Aufstieg nach Anitsaiou, zum Teil auf einem wunderschönen gepflasterten Weg, von Steinmauern eingefasst und mit üppiger Vegetation .
Achtung: Nach dem Friedhof nehmen wir die Asphaltstraße, die wir nach 100 m wieder verlassen, um rechts abzubiegen, und den Weg zu gehen, der die wunderschöne ländliche Landschaft mit den alten Terrassen kreuzt.

Die Route bietet einen wunderschönen Blick auf die Hänge mit natürlichen Felsskulpturen, das Meer und eine Vielfalt von Biotopen, die einen geeigneten Lebensraum für Greifvögel bieten.
Wir können uns an einigen der mehr als 1000 Pflanzenarten, die auf Ägina gedeihen, erfreuen.
Man trifft auf Pinien (Pinus halepensis), Strauchzypressen (Juniperus), wilde Mastixsträucher (Pistachia lentiscus), und Kermeseichen und sieht, bewundert und riecht nektartragende, aromatische und heilende Pflanzen wie wilden Lavendel, Safran und Thymian.
Mit etwas Glück und je nach Jahreszeit können wir seltene und endemische Pflanzen wie Colchicum, Iris und wilde Orchideen sehen.