3 – Elaionas (beeindruckende alte Olivenbäume)

MARATHONAS – KAPOTIDES – PACHIA RACHI – ELAIONAS – MARATHONAS
5,8 km / 3 Stunden (Rundweg)
Schwierigkeitsgrad: leichte / mittelschwere Route
Start: Marathonas-Zweiter Strand

Vorsicht vor Hunden: Uns wurde gesagt, dass die Hunde beim Schafstall in Richtung Aeginitissa evt. nicht angebunden und aggressiv sind.
Die markierte Route von Eleonas – Marathon und umgekehrt führt nicht in die Nähe des Schafstalls.

Wie verwenden Sie eine GPX-Datei

Vom zweiten Badestrand in Marathon folgen wir der Hauptstraße in Richtung Stadt.
Nach 200 m sehen wir links das kleine Feuchtgebiet von Marathon, wo Zugvögel sich auf ihren langen Reisen vorübergehend ausruhen können. Diese kleinen Feuchtgebiete auf den Inseln spielen eine sehr wichtige Rolle in Zeiten, in denen die großen Feuchtgebiete Nordgriechenlands gefroren sind.
Nach ca.100 m biegen wir rechts in Richtung Berg ab und nehmen den Schotterweg, der uns zum Anfang des Pfades und zur alten Siedlung „Kapotides” führt, wo wir nach 35 Minuten ankommen. Bis vor kurzem lebte dort der letzte Steinmetz , der die berühmten, harten Mühlsteine aus Ägina auch ​​für den Export zu den Inseln der Ägäis fertigte.

Wir gehen rechts den Hang hinauf, nach Pachiorachi oder Pachia Rachi.
Die ehemalige Bauern – und Viehzüchter Siedlung wurde vor der griechischen Revolution von 1821 zum organisierten Dorf und war Hauptort für ein grosses Einzugsgebiet mit Kirche und Schule.
Die Häuser sind aus Stein gebaut, die Strassen gepflastert und der Ort steht seit1996 unter Denkmalschutz.
Nachdem Sie die Kirche von Agios Dionysios (erbaut 1813) passiert haben, biegen Sie rechts ab und nehmen den Abstieg neben dem Bach. Das Gebiet zeichnet sich durch eine erhebliche Artenvielfalt aus: Wacholder, wilder Spargel, wilder Lavendel, Luzerne, Nigella, um nur einige zu nennen.
Nach etwa 30 Minuten erreichen wir das Tal von Eleonas/Olivenhain, dessen Bäume zum Teil 1500-2000 Jahre alt sein sollen.
Der Weg führt vorbei an der Kirche von Agia Triada / Heilige Dreifaltigkeit, mit der alten geschlossenen Steinzisterne und den in schwarzen Stein gehauenen Tränken und führt zu einigen der beeindruckenden Olivenbäume im Eleonas/Olivenhain. Jeder ist eine lebende Skulptur. Es lohnt sich, die Zeit zu nehmen, um sie zu betrachten.

Vom Eleonas steigen wir zum Marathonas-Strand ab, den wir nach etwa 50 Minuten erreichen. Am Ende der Route kommen wir neben den Gärten der einheimischen Gemüsebauern vorbei. Links sehen wir den Hügel Kakoperato, wo der schwarze Stein für die berühmten Mühlsteine aus Ägina gewonnen wurde.